Legendäre Routen

Transfăgărășan

Eine spektakuläre Hochgebirgsstraße durch die rumänischen Karpaten.

AUF EINEN BLICK

Die Route in Zahlen.

94 km

Distanz

2.051 m

Höchster Punkt

2.320 m

Höhenmeter

Asphalt

Belag

1

Bergpässe

Mittel

Schwierigkeit

SaisonWintersperre ca. November – Ende Juni
  1. Januar: Gesperrt
  2. Februar: Gesperrt
  3. März: Gesperrt
  4. April: Gesperrt
  5. Mai: Gesperrt
  6. Juni: Gesperrt
  7. Juli: Beste Zeit
  8. August: Beste Zeit
  9. September: Beste Zeit
  10. Oktober: Geöffnet
  11. November: Gesperrt
  12. Dezember: Gesperrt

WARUM DIESE ROUTE

Warum die Transfăgărășan?

Die Transfăgărășan (DN7C) führt quer über das Făgăraș-Gebirge, den höchsten Teil der rumänischen Karpaten. Von Norden schraubt sie sich in engen Kehren durch ein Gletscherkar bis zum Bâlea-See auf 2.042 Metern, unterquert den Kamm in einem Tunnel und schwingt auf der Südseite entlang des Vidraru-Stausees ins Tal.

Gebaut in den 1970er-Jahren, ist sie heute eine der bekanntesten Passstraßen Europas – und mit ihrer markanten Linienführung wie gemacht für ein 3D-Relief.

Kehren der Transfăgărășan-Nordrampe

Foto: Horia Varlan (CC BY 2.0) · Wikimedia Commons

DIE STRECKE

Entlang der Strecke.

DIE STRECKE

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  1. km 25

    Bâlea-Wasserfall

    Auf der Nordrampe stürzt der Bâlea-Wasserfall über eine Felsstufe ins Tal. Vom Hotel an der Kehre führt ein kurzer Fußweg hinauf – ein guter erster Stopp.

    Bâlea-Wasserfall
    Bâlea-Wasserfall

    Fotos: Dobrislava (CC BY-SA 4.0), Țetcu Mircea Rareș (CC BY-SA 4.0) · Wikimedia Commons

  2. km 30

    Die Kehren der Nordrampe

    Der berühmte Abschnitt: Kehre um Kehre windet sich die Straße durch das Gletscherkar nach oben. Der Blick zurück ins Tal ist das Postkartenmotiv der Transfăgărășan.

    Kehren der Transfăgărășan-Nordrampe

    Foto: Horia Varlan (CC BY 2.0) · Wikimedia Commons

  3. km 33,5

    Bâlea-See · 2.042 m

    Höchster Punkt der Route am Gletschersee. Hütten mit Essen und Souvenirs laden zur Pause ein – im Sommer ist hier viel los.

    Bâlea-See
    Bâlea-See

    Fotos: Ana Zecheru (CC BY-SA 2.5), Htzlgrmpft (gemeinfrei) · Wikimedia Commons

  4. km 35

    Tunnel unter dem Kamm

    Knapp ein Kilometer durch den Berg, laut und dunkel. Am Südportal öffnet sich das Panorama auf die ruhigere Südseite.

    Tunnel am Transfăgărășan

    Foto: Draceane (CC BY-SA 4.0) · Wikimedia Commons

  5. km 65

    Vidraru-Stausee

    Rund 30 Kilometer folgt die Straße dem Ufer des Stausees – kurvig, waldig und deutlich weniger Verkehr als im Norden.

    Vidraru-Stausee
    Vidraru-Stausee

    Fotos: Cioboata Andrei (CC BY 3.0), unbekannt (gemeinfrei) · Wikimedia Commons

  6. km 87

    Vidraru-Staumauer

    Die mächtige Staumauer am Südende des Sees. Ein kurzer Halt lohnt sich für den Blick in die Schlucht.

    Vidraru-Staumauer
    Vidraru-Staumauer

    Fotos: Cioboata Andrei (CC BY 3.0), Sergiu Tot (CC BY-SA 4.0) · Wikimedia Commons

  7. km 92

    Burg Poenari

    Hoch über dem Tal thront die Ruine der Festung, die mit Vlad III. verbunden wird. Über viele Stufen geht es zu Fuß hinauf.

    Burg Poenari
    Burg Poenari

    Fotos: Diana Popescu (CC BY-SA 3.0 ro), Alessandratw (CC BY-SA 3.0 ro) · Wikimedia Commons

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GEFAHREN VON

Erlebt auf der Transfăgărășan.

Community

Moventerra Redaktion

Berlin8 Beiträge auf Moventerra

Wir sind Robin und Marek, die Gründer von Moventerra. Die Infos zu dieser Route haben wir sorgfältig recherchiert – selbst gefahren sind wir sie noch nicht. Du kennst die Strecke? Dann schreib uns und erweitere sie mit deinen Tipps und Fotos.

Bericht · 10/2026

Unsere Recherche zur Transfăgărășan

Die Transfăgărășan gehört zu den bekanntesten Passstraßen Europas – und mit ihren Kehren an der Nordrampe zu den fotogensten.

Die Infos auf dieser Seite haben wir aus offiziellen Quellen, Reiseführern und Berichten anderer Fahrer zusammengetragen. Selbst gefahren sind wir die Strecke noch nicht. Bist du sie schon gefahren? Dann erzähl uns davon – mit deinen Tipps und Fotos wird diese Seite noch besser.

Tipp

Früh am Morgen starten: Ab dem späten Vormittag wird es am Bâlea-See voll.

AUS DER COMMUNITY

Selbst gefahren?

Erfahrungen von Fahrerinnen und Fahrern, die die Transfăgărășan selbst gefahren sind.

GUT ZU WISSEN

Praktische Infos.

Straße & Fahrbahn

Durchgehend asphaltiert. Auf der Nordseite viele enge Kehren mit durchschnittlich gut 5 % Steigung, auf der Südseite kurvig entlang des Stausees.

Der Tunnel unter dem Kamm ist knapp einen Kilometer lang und dunkel – Licht an und Abstand halten.

Maut & Gebühren

Auf der DN7C gibt es keine Maut. Für Motorräder ist in Rumänien auch keine Vignette (Rovinieta) nötig.

Tanken & Pausen

Am Pass selbst gibt es keine Tankstelle – vorher in den Orten am Fuß der Strecke volltanken.

Essen und Pausen: Hütten am Bâlea-See und das Hotel beim Bâlea-Wasserfall.

Tipps für die Tour

Früh starten: Ab dem späten Vormittag wird es am Bâlea-See voll.

Auch im Hochsommer kann es oben kalt, windig und neblig sein – eine warme Schicht gehört ins Gepäck.

Die Öffnung hängt vom Schnee ab. Kurz vor der Tour die aktuelle Freigabe prüfen.

ERINNERUNGSSTÜCK

Die Transfăgărășan als 3D-Relief.

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